Bandgeschichte

Die letzte Tournee der Originalbesetzung

Ende der 70er endete die große Ära der klassischen Bay-City-Rollers-Besetzung. Wie der Abschied von Les McKeown 1978 das Ende der Original-Formation einleitete.

Bay City Rollers Fanseite Redaktion· Aktualisiert 1. Juli 2026
Die letzte Tournee der Originalbesetzung
Kurz gesagt: Nach den Erfolgsjahren der Rollermania endete die Ära der klassischen Bay-City-Rollers-Besetzung gegen Ende der 1970er. Der Weggang von Sänger Les McKeown 1978 gilt als entscheidender Einschnitt, der das Ende der Original-Formation einleitete.

Jede Erfolgsgeschichte hat ein Ende, und bei den Bay City Rollers kam es schneller, als viele Fans es sich gewünscht hätten. Nach den überwältigenden Jahren der Rollermania verlor die klassische Besetzung gegen Ende der 1970er ihre Strahlkraft. Aus der gefeierten Band wurde eine Gruppe im Umbruch.

Vom Höhepunkt zum Wendepunkt

Der Höhepunkt der Rollermania lag zwischen 1974 und 1976. In dieser Phase füllten die Bay City Rollers Hallen, beherrschten die Charts und eroberten mit „Saturday Night” sogar die Spitze der US-Charts. Doch der Erfolg ließ sich nicht beliebig fortschreiben. Wie bei vielen Teenie-Pop-Bands jener Zeit kühlte die Begeisterung allmählich ab, und die Mechanik aus immer neuen Hits geriet ins Stocken.

Hinzu kamen interne Spannungen. Die Doppelbelastung aus Dauerpräsenz, Tournee-Stress und dem streng gepflegten Image setzte der Band zu. Welche Rolle das Management dabei spielte, ordnen wir in unserem Beitrag zur Rolle von Tam Paton als Manager ein.

Der Einschnitt 1978

Der wohl deutlichste Wendepunkt kam 1978, als Leadsänger Les McKeown die Band verließ. McKeown war seit 1973 das Gesicht der Bay City Rollers gewesen und hatte die Gruppe durch ihre erfolgreichsten Jahre geführt. Sein Abschied wog entsprechend schwer.

Mit dem Weggang des prägenden Sängers endete faktisch die Ära der klassischen Besetzung, die als Classic Five in die Geschichte einging: Les McKeown, Eric Faulkner, Stuart „Woody” Wood, Alan Longmuir und Derek Longmuir. Diese Formation hatte den Sound und das Bild der Band geprägt. Ohne McKeown am Mikrofon war diese Einheit nicht mehr dieselbe. Mehr über den Werdegang des Sängers lesen Sie in unserer Biografie über Les McKeown.

Was nach dem Ende kam

Das Ende der Originalbesetzung bedeutete nicht das Ende des Namens. Die Band machte in veränderter Form weiter, doch die magische Verbindung der Classic Five ließ sich nicht wiederherstellen. Für viele Fans markiert der Abschied McKeowns daher die Grenze zwischen der großen Ära und allem, was danach folgte.

Die einzelnen Mitglieder schlugen unterschiedliche Wege ein. Einige verfolgten musikalische Projekte, andere zogen sich aus dem Rampenlicht zurück. Welche Wege die Musiker nach der gemeinsamen Zeit gingen, beleuchten wir in unserem Beitrag zu den Solo-Karrieren der Bandmitglieder.

Ein Abschied mit langem Echo

Das Ende der klassischen Besetzung war kein lautes Finale, sondern ein schrittweiser Abschied, der mit McKeowns Weggang 1978 seinen sichtbarsten Ausdruck fand. Es schloss die intensivste Phase der Bandgeschichte ab - jene Jahre, in denen die Bay City Rollers ein internationales Phänomen waren.

Doch die Geschichte endete hier nicht endgültig. In den folgenden Jahrzehnten kam es zu mehreren Anläufen einer Wiedervereinigung, von den Comeback-Versuchen der 1990er bis zur Reunion von 2015. Wer wissen möchte, wie es weiterging, findet bei uns einen eigenen Beitrag zum Comeback der Band in den 90ern sowie einen Überblick über alle wichtigen Stationen.

Häufige Fragen

Wann löste sich die Originalbesetzung der Bay City Rollers auf?

Das Ende der klassischen Ära kam Ende der 1970er Jahre. Ein entscheidender Einschnitt war der Weggang von Sänger Les McKeown im Jahr 1978.

Wer verließ die Band 1978?

1978 verließ Leadsänger Les McKeown die Bay City Rollers. Sein Abschied markierte das Ende der erfolgreichsten Phase der Originalbesetzung.

Wer gehörte zur klassischen Besetzung der Bay City Rollers?

Die als Classic Five bekannte Besetzung bestand aus Les McKeown, Eric Faulkner, Stuart Woody Wood, Alan Longmuir und Derek Longmuir.